kräftiger als vorher; war in drei Sätzen um die Hüt-te, am Eingänge, sah , die gesprochen hatte, vor ei-nem armseligen Lager, zu ihm hinabgebeugt stehen.Sie wendet sich bei dem Geräusche; sieht, glaubt sichgeblendet, glaubt zu träumen» sieht schärfer hin,schreit: „O, heiliger Gott!"
„Luzia! habe ich Dich gefunden! finde ich Dich!bist Du es wirklich! lebst Du!" rief Renzo, tratzitternd näher.
„O, heiliger Gott!" entgegnete Luzia, weitmehr zitternd: ,;rDu ? was ist das? wie? warum?die Pest!"
„ Ich habe sie gehabt. Und Du....!"
„ Ach! ich auch. Und meine Mutter_? "
„ Ich habe sie nicht gesehen, weil sie in Pasturoist, ich glaube aber, sie befindet sich wohl. Aber Du.... wie elend siehst Du noch aus! wie ermattetscheinst Du noch! doch geheilt, Du bist doch geheilt ?"
„Der Herr hat mich noch hier unten lassen wol-len. Ach, Renzo, warum bist Du hier?"
„Warum?" sagte Renzo, näher tretend: „Dufragst mich, warum? warum könnte ich denn hierherkommen? Muß ich Dir das erst sagen ? an wen könn-te ich denn noch denken? Heiße ich denn nicht mehrRenzo? Bist Du nicht mehr Luzia?"
„Ach, was sagst Du ! was sagst Du! Hat Dirmeine Mutter denn nicht schreiben lassen .. .. ? "
„Za: sie-hat mir nur allzuviel schreiben lassen.