Erbarmer! Gelobt im Tode, gelobt im Leben! Ge-lobt in der strengen Sonderung, die es ihm gefallenhat, mit uns anzustcllen! O! warum sonst hat sieihm gefallen, als sich eine kleine Schaar vom Elendegeklarter, von Dankbarkeit durchdrungener Menschenzu bewahren? als uns zu vermögen, nunmehr, imlebhafteren Gefühle, daß das Leben ein Geschenk vonIhm, es als solches nach Würden zu schätzen und zuerkennen, uns guten Werken, in Seinem Dienstezu widmen und zu weihen? als, uns, durch die Er-innerung an unsere Leiden, mitleidsvoller, dienstbe-fliffener gegen unsere Ncbenmenschen zu machen? die-jenigen, in deren Gemeinschaft wir gelitten, gehofftund gefürchtet haben; unter denen wir Freunde undAngehörige zurücklassen; und die doch alle insgcsammtunsere Brüder sind: diejenigen unter ihnen, die unsdurch ihre Mitte wandeln sehen und vielleicht Trostin dem Gedenken finden: daß doch noch einige diesenOrt gerettet verlassen, soll unser Betragen erbauen.Und es wolle der Himmel nicht, daß sie bei Einemlärmende, weltliche Freude gewahren, diesem Tode,mit dem sie noch im Kampfe begriffen, entgangen zustylt. Sie sehen dann, daß wir für uns dankend,für sic bittend scheiden, und sagen: auch fern vonhier erinnern sie sich noch unserer und fahren fort, füruns Arme zu bitten. — Fangen wir mit dieser Wan-derung, mit den ersten Schritten dieser Wanderungein ganz der Menschenliebe eigenes Leben an! Wer
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