Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
280
Einzelbild herunterladen
 

280

Freunde aus seinem'peinlichen Gange zu folgen, ver-weilen, wo er verweilt, und von dem, was er sah/werden wir so viel sagen, als nöthig zu Erläuterungdessen, was er that und was ihm geschah.

Von dem Thore, wo er stand, bis zu der kleinenKirche in der Mitte, von da bis zu dem entgegenstc-henden Thore traf sein Blick auf keinen festen Ge-genstand , der Raum war ohne Hütten und glich ei-nem geräumigen Spatziergange; beim zweiten Blickeentdeckte er daselbst große Geschäftigkeit,. Karren, fort-zuschaffen, Platz zu machen; Offizianten und Kapu-ziner leiteten das Geschäft, entfernten alle, die nichtsdabei zu thun hatten. In der Besorgnis, man werdeauch ihn fortschicken, ging er geradeaus, unter dieHütten, auf der rechten Seite, auf welcher er ebenstand.

Er schritt immer weiter vor, je nachdem er Raumfand, den Fuß niederzusetzen, von Hütte zu Hütte,steckte den Kopf in eine jede, sah genau auf jedes La-ger im Freien, betrachtete alle von Leiden ausgeso-genen , von Krampf entstellten, im Tode regungslo-sen Mienen, ob er einmal das Antlitz gewahre, dashier zu gewahren ihm doch so entsetzlich. Er hatteaber ein großesStückWeges zurückgclegt, seine schmerz-liche Untersuchung so oft wiederholt und noch im-mer keine Frau angetroffen; deshalb vermuthete ersie in einem abgesonderten Raume. Er hatte es ge-troffen ; wo sie aber wären, davon hatte er weder An-

M

c,idDl»jllii!

-ck

ml"

mL

t.«

M

IVl-

!I

Ä

mz

W

Ä

loi

W

ich-