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3 (1828)
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Monaten zusammen gelaufen seyn würden; aber doch ^ ^

lauge genug, einen einzelnen Menschen umzubringen.

In demselben Augenblicke ward das Fenster auch wie- ^

der geöffnet, die unhöfliche Frau erschien abermalsan ihm und zwar jetzc unversteckt und rief auch ihrer- ^

seits:Ergreift ihn, ergreift ihn! es ist einer derSchurken, die herumgehen und ehrlicher Leute Thü-ren versalben."

Renzo war alsbald mit sich einig, daß es vernünf-liger sey, ihnen zu entlaufen als Rede zu stehen; sahhier und dahin, auf welcher Seite wohl die wenigsten >

Menschen seyen und nach welcher er seinen Lauf richte. li.!?a!

Mit tüchtigemStoße warf er denEinen,der ihm denWeg Äi«

vertrat, zurück; gab einem Andern, der aufihn zukam, iüir!

einen Faustschlag auf die Brust, daß er acht bis zehn iw

Schritt forttaumelte, und rannte im Galopp, die «rti

geballte Faust für Jeden, dem es etwa einsiele, ihm j» K

in den Laus zu kommen, hoch erhoben, auf und da-von. Der Weg vor ihm war frei; binter sich ver-nahm er das immer tollere und tollere Geschrei:Hal-tet auf! haltet auf! Verpester! " und die Schritte ^

der tollsten, geschwindesten Verfolger kamen ihm- ^

her. Sein Zorn wandelte sich in Wuth, seine Angstin Verzweiflung, es ward ihm wie Nebel vor den ^

Augen; er legte Hand an seinen Dolch, er enlschei- ^

dete ihn, blieb stehen, wendete sich um, blickte wil- ^

der, fürchterlicher, als er jemals sein Gesicht verzog, » ?

zurück und rief, mit ausgestrecktem Arme die leuchten-