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erspähen, der ihm vielleicht gefälliger sey, Auskunft,Nachweisung, Licht zu geben. Das einzige, mensch-liche Wesen, was ihm in die Augen siel, war eine an-dere Frau, etwa zwanzig Schritte fern, in ihrem An-tlitz Schrecken, Haß, Ungeduld, Bosheit, die Au-gen verdreht, zu gleicher Zeit auf ihn und in die Fernesehend, dcn Mund geöffnet, zu schreien, was er schreienkönne und doch wieder den Athem fest an sich haltend.
Sie erhob zwei knöcherne Arme, streckte zwei run-zelige, krumme Hände aus, zog sie wieder, alswolle sie damit etwas an sich krallen, zurück, undgab die deutlichsten Zeichen, Leute herbeirufen zu wol-len , ohne daß ein Jemand es gewahr werde. Alssich ihre und feine Blicke begegneten, schien sie nochhäßlicher zu werden, sprang wie Jemand, der sichüberrascht sieht, auf. „Was der Teufel —!" singNenzo an und erhob auch seine Hände gegen die Frau;da sie aber nunmehr die Hoffnung vereitelt sah, ihnunversehens zu ertappen, ließ sie dem bis jetzt unter-drückten Geschrei freien Lauf: „Verpester! Haltetaus! haltet auf! ergreift den Verpester!"
„Wer? ich! verwünschte Hexe! Schweig!"schrie Renzo und sprang einige Schritte nach ihr hin,sie cinzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.Er bedachte aber, daß es gerathcn seyn dürfte, vor-erst auf seine Sicherstellung zu denken. Auf das Ge-schrei der Frau liefen von beiden Seiten Leute herzu,zwar nicht so viele als in ähnlichem Falle noch vor drei