würden. Mitten unter der Betrübniß und Zärtlich-keit dieser Scene bedrückte unfern Wanderer sehr be-stimmte Besorgniß, lag ihm weit naher, beunruhigen-der am Herzen. Das Haus mußte hier in der Naheseyn, wer weiß, ob nicht unter diesen Leuten....Als aber die ganze Menge vorüber, dieser Zweifel ge-löst, wandte er sich an einen nachgehenden Monatto.befragte ihn um Straße und Haus Don Ferranke's.„Schier Dich fort, verwünschter Kerl!" war dieAntwort. Er hatte keine Lust, etwas darauf zu er-wiedern; begegnetenach einigen Schritten einem, überden Zug Aussicht führenden Commissar, und da der-selbe etwas christlicher aussah, wiederholte er ihm dieFrage. Der Eommissar wies mit dem Stocke nachder Gegend, wo er herkam, sagte: „Die erste Gasserechts, der letzte Pallast links-"
Der Jüngling ging mit neuer, stärkerer Herzens-beklemmung dahin, betrat die Straße und unter-scheidet bald das Haus von den anderen niedrigeren,demüthigeren. Er nahet der verschlossenen Thüre,legt die Hand an den Klopfer und laßt sie an ihm wiein einer Urne ruhen, aus dem er im Begriffe ist, dassein Leben oder seinen Tod entscheidende Loos zu zie-hen. Endlich erhebt er den Klopfer, stößt entschlossenmit ihm wider die Thüre. Nach einigen Augenblickenöffnet sich ein Fenster ein wenig, eine Frau gukt be-hutsam heraus und blickt mit mürrischer Miene, die