nige Schritte von einer Straße entfernt, in die ersich wenden mußte, aus ihr nahendes, mannichfa-ches Geräusch vernahm, in dem auch jenes gewohnte,fürchterliche Geklingel laut ward.
Als er die Straße, eine der geräumigsten, betre-ten hatte, sah er mitten in ihr vier haltende Karren,sah, wie auf einem Kornmarkte, ein Kommen und Ge-hen von Leuten, Aufladen und Ausschütten von Sä-cken, außerordentliches Gedränge: Monatti stürztenin die Hauser, trieben fick heraus, mit belastetenSchultern, entbürdeten sich auf den und jenen Kar-ren : einige in die rothe Livree gekleidet, andere ohnediele Abzeichnung, viele mit weit abscheulicheren, mitFederbüschcn und Mänteln, welche die Buben wiezum festlichen Schmucke in der allgemeinen Drangsaltrugen. Aus manchem Fenster rief eine kläglicheStimme: „Hierher, Monatti!" und mit noch gräß-licherem Klange antwortete aus dem finsteren Gewühleeine rauhe Stimme: „Gleich, gleich!" Oder manhörte Klagen der Nachbarn, Bitten, sich zu beeilen,was die Monatti mit Flüchen erwiederten.
Je mehr, je behutsamer schritt Rcnzo vor, be-mühte fick, die Hindernisse des Weges nur soviel an-zufthen, wie nöthig, sie zu meiden; sein irrer Blicktraf aber dabei auf einen Gegenstand sonderbaren Jam-mers , der der Seele das Verlangen gab, ihn zu be-trachten. Er blieb unwillkührlich stehen.
Es trat aus einem der Hauser und nähere dem