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weg, sah rechts den Ponte Marcellino, ging hinü-ber und kam durch den schrägen Engpaß in die Ge-gend des Borgo nuovo- Und als er immerdar ringsumsich sah , Jemand zu erforschen, der ihn zurecht weise/sah er am andern Ende der Straße einen in eine Jackegekleideten Priester, in der Hand einen Stock haltend,vor einer verschlossenen Hausthüre, gesenkten Haup-tes, das Ohr an ein Zugloch gelehnt, stehen, derbald hernach die Hand segnend aufhob. Er erkanntehieraus, was wirklich der Fall war, daß dem Prie-ster so eben Jemand gebeichtet habe und sagte zu sich:„ das ist mein Mann. Hat ein Priester, indem erdie Pflichten seines Amtes, vollzieht, nicht ein wenigErbarmen, Menschenliebe und Milde, so kann siegar nicht mehr aus der Welt zu finden seyn. Unter-deß hatte sich der Priester von dem Hause entfernt undkam, mitten in der Straße wandelnd, Renzo'n nä-her. Als dieser noch etwa vier oder fünf Schritte vonihm war, nahm er den Hut ab, machte ein Zeichen,daß er mit ihm sprechen möchte und blieb stehen, um nichtzu unbescheiden nahe zu treten. Der Priester bliebebenfalls, bereit zu hören, stehen; stammte aber sei-nen Stock vor sich in die Erde, wie sich damit zuverschanzen. Renzo brachte sein Gesuch vor, derPriester genügte ihm und sagte nicht blos den Namender Straße, wo jenes HauS liege, sondern wies ihnauch, da er sah, daß der arme Mensch es nöthighabe, ein wenig zurecht, indem er nämlich kraft einer