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zum Thore hereinzulassen; zugleich aber, Jedermann,der nicht ganz auf den Kopf gefallen sey und den rech-ten Augenblick zu benutzen verstehe, könne hineingelan-gen. Es war wirklich so; abgesehen von den allge-meinen Ursachen, aus denen damals keinem Befehlerechte Folge geleistet wurde; abgesehen von denen,welche die pünktliche Vollstreckung dieses Befehl's höchstmühsam machten: befand sich Mailand damals in ei-nem Zustande, aus dem man eigentlich nicht rechtabnehmen konnte, ob die Folgeleistung des Befehlesirgend Jemand etwas helfe; wer zur Stadt kam, demkonnte man eher Nichtachtung seiner eigenen Gesund-heit vorwerfen, als Blosstellung derber Einwohner.Auf diese Nachrichten nahm sich Renzo vor, bei demersten Thore, zu dem er komme, den Versuch, indie Stadt zu gelangen, anzustellen, stehe etwas entge-gen, weiter zu gehen, bis zu einem andern, wo dasGlück ihm günstiger sey. Der Himmel mag wissen,wie viel Thore Mailand nach seinem Dafürhalten hatte.Vor denMaucrn angelangt, blieb er stehen und sah rings-um, wie Jemand, der nicht weiß, wohin? und zu er-warten oder zu verlangen scheint, daß ihn irgend wasbestimme. Rechts und links sah er nichts als die krummhinlaufende Straße, sich gegenüber die Stadtmauer,nirgends das geringste Anzeichen menschlicher Wesen:wenn nicht an einer Stelle des Erddammes eine dickeSäule schwarzen, undurchdringlichen Rauches, die,auswirbelnd, sich in gewaltigen Wolken verbreitete