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von einem einzigen Menschen etwas zu hören oder zvsehen, erreichte er das Häuschen, wo er ein Nacht-lager zu finden hoffte. Der Freund saß auf einerhölzernen Bank vor der Thüce, die Arme auf derBrust verschränkt, die Augen starr gen Himmel ge-richtet, wie ein von Unglück überwältigter, von derEinsamkeit verwilderter Mensch.
Er hörte Fußtritte, wandte sich, sah, wer käme,und nach dem, was er in der Dämmerung, zwischenLaubund Zweigen, zu erkennen vermeinte, sagte er, indem eraufstand, mit lauter Stimme, beide Hände erhebend„ Ist denn kein Anderer außer mir da? Habe ich ge-stern nicht genug gearbeitet? Laßt mir ein wenig Ru-he; auch das ist ein Werk der Barmherzigkeit."
„Nenzo verstand nicht, was das sagenwollte undrüste ihn zur Antwort beim Namen.
„ Renzorief Zeuer verwunderungsvoi!fragend.
„Derselbe," sagte Renzo; Einer eilte dem An-dern zu.
„Bist Du es denn!" sagte der Freund, als siesich nahe waren: „wie freue ich mich, Dich wiederzu sehen! wer hatte das gedacht? Ich hielt Dich fürPaolino , den Todtengraber, der mich immer quält,ihm zu helfen. Weißt Du, daß ich allein übrig bin?allein! allein wie ein Einsiedler.
„ Leider weiß ich es!" sagte Renzo, und sie ge-langten unter unzähligen BewillkonmruüM, Fragen