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„Ich sage Euch, sevd unbekümmert: das istmeine Sache: ich habe die Kinderschuhe außgezogen-
Ich verlasse mich übrigens darauf, daß Ihr Nie-mand sagen werdet, Ihr habet mich gesehen. Ihrsepd Priester. Ich bin Euer Pfarrkind: Ihr wer-det mich nicht verrathen wollen."
„Ich verstehe wohl," sagte Don Abbond-'o, bit-ter seufzend: ich verstehe wohl- Du willst Dich insVerderben stürzen und mich auch. Es ist Dir vv,chnicht genug, was Du ausgestandcn hast; cs ist Dirauch noch nicht genug, was ich ausgestanden habe.,Ich verstehe, verstehe." Und die letzten Worte.zwi-,schen den Zahnen hervormurmelnd, schlicss er desWeges weiter.
Renzo blieb traurig und mißmuthig stehen undersann sich -ein anderes Unterkommen. Unter demihm von Don Abbondio herge^ihlten Gestorbnen be-fand süb auch eine, der Pest zum Raube gewordneDauernfamilie, von der nur ein junger Bursche von.Renzo's Aller, Renzo^s ehemaliger Spielkamerad,übriggeblieben war: das Haus lag außerhalb des,Dorfes nicht weit von dem Orte, wo er stand. Erbeschloß, dahin zu gehen und um Herberge zu bitten.
Er war nahe zu seinem Weingarten gelangt undkonnte schon von außen sehen, wie es damit stand.Auch nicht ein Daumblatt, nicht ein Weinblatt,nicht ein Pflänzchen auf der Mauer grünte ihm, wieer es verließ, entgegen; grünte,, keimte noch etwas,