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Man muß nur immer das Beste hoffen, mein lieberRenzo!"
Er war kaum im Stande, sich mühsam fortzu-schleppen, als er Bortolo'n aufsuchte, dem es dis jetztgelungen war, der Pest zu entkommen und sich ge-sund zu erhalten. Er ging nicht zu ihm in das Haus,sondern ries ihm von der Straße zu, ans Fenster zukommen.
„Ach, ach!" sagte Bortolo, „ bist Du ihr ent-wischt. Wohl Dir!"
„Die Beine wollen, wie Du sichst, noch nichtrecht fort; die Gefahr ist aber überstanden."
„Ach, könnte ich doch auf deinen Beinen stehen.Sonst war es wohl genug gesagt, wenn ich sagenkonnte: ich befinde mich wohl, jetzt will cs aber we-nig sagen. Nur wer sagen kann: ich befinde michbesser, hat etwas gesagt."
Renzo wünschte dem Vetter alles Glück und Heilund theilte ihm seinen Entschluß mit.
„ Geh diesmal immer hin, der Himmel stehe Dirbei," sagte Jener: „hüte Dich vor den Gerichten,wie ich mich vor der Ansteckung, und wenn Gott will,daß es mit uns allen Beiden gut ablauft, so sehenwir uns wieder."
„O, ich komme gewiß wieder; wenn ich nurnicht allein kommen muß! Nun man muß hvffeni"
„Komme nur in Gesellschaft; wir arbeiten, soGottwill, wieder zusammen und leben zusammen in Frie-III. P