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3 (1828)
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noch, wenn er es verlange, geben; er solle nur schnellkommen; und sey behutsam, daß Niemand etwasmerkt."

Sehr wohl," sagte Griso,ich bin gleichwieder da."

Höre, Griso, gieb mir vorerst ein wenig Wasser.Ich verschmachte."

Nein, Herr, " entgegnete Griso: nichts, wasder Doktor nicht erlaubt. Das sind bedenkliche Ue-bel: es ist keine Zeit zu verlieren. Seyd ruhig, ichbin, wie man die Hand wendet, mit dem Chio-do da."

Dies gesagt, ging er und verschloß die Thüre.Zusammengekrümmt, folgte Don Rodrigo ihm inGedanken in das Haus des Arztes, zahlte die Schritte,berechnete die Zeit. Von Zeit zu Zeit wandte er sichherum, seine linke Seite zu beschauen; aber er mußteden Blick sogleich wieder mit Abscheu abwenden.Nach einer Weile sing er an aufzuhorchen, ob derDoktor käme; diese gespannte Erwartung beherrschtedie Empfindung des Schmerzes, und hielt die Denk-kraft in Ordnung. Plötzlich vernahm er fernes Ge-räusch; es schien aber aus den Zimmern, nicht vonder Straße zu nahen. Er lieh das Ohr; vernahm esstärker, wiederholter, zugleich mit ihm Fußgescharre:rin entsetzlicher Verdacht blitzt ihm durch den Sinn.Er richtet sich halb empor, ist noch aufmerksamer;in dem anstoßenden Zimmer wird dumpfer Lärm ver-