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3 (1828)
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Bösen, das ihre Werke stifteten, einer der berühm-testen seyn müßte, der Delrio, dessen Vsglio mehrMenschen um das Leben brachten, als die Unterneh-mungen manches Eroberers, der Delrio, dessen Dis-yuisiöioni Usgiolio, die Quintessenz alles dessen,was die Menschen bis zur damaligen Zeit über solcheDinge faselten, die unumstößlichste, anerkanntesteAutorität und deshalb langer als ein Jahrhundertdie Richtschnur und mächtige Triebfeder gesetzlicher,schrecklicher, ununterbrochener Martern.

Von den Erfindungen des ungebildeten Volks-Haufens eigneten die Gebildeten sich an, was ihrenIdeen zusagte; von den Erfindungen der Gebildeteneignete sich das Volk an, soviel es davon verstand undwie es fähig war, es zu verstehen; aus Allem zusam-men bildete sich ein rohes, unförmliches Gemisch öf-fentlicher Tollheit.

Was am meisten in Erstaunen setzt, ist das Verhal-ten der Aerzte, die vom ersten Augenblick an die Pest er-kannthatten, sie, wie namentlich Tadino, voraussagten,kommen sahen, ihren Gang, so zu sagen, immer im Augebehielten, sagten und predigten es sey Pest, ohne alle Mil-derung des Wortsinnes, sie theile sich durch bloße Berüh-rung mit, arbeite man ihr nicht entgegen, so werde allge-meine Ansteckung erfolgen; die Aerzte, die so ge-sprochen hatten, und nunmehr eben die natürlichen Wir-kungen der Pest als Beweis für Hexerei und Gift-mischerei ansahen. Derjenige, welcher des zweiten