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Monatto oder Schergen eigneten sich gewöhnlich nurMenschen, auf die der Reiz der Beute und der Zü'gellosigkeit mehr Gewalt übte, als Furcht vor derAnsteckung und natürlicher Abscheu. Es waren Ihnendie schärfsten Dcrhaltungsregeln ertheilt, die streng-sten Strafen angedroht, Wohnungen angewiesen,wie wir schon sagten, Eommissarien vorgesetzt. Ueberdie Einen, wie die Anderen, waren hier wieder für je-des Stadtviertel Magistratspersonen und Nobili depu-tirt, mit der Gewalt, in allen Fallen den pünktlich-sten Gehorsam zu fordern und sich zu verschaffen.Diese Einrichtung ging sehr gut und ersolgsam vonstatten, aber nur bis zu gewisser Zeit: als Sterblich-keit und Zerrüttung freier um sich griffen, Bestür-zung der Ucberlcbenden gleichen Schritt hielt, erlang-ten jene Menschen beinahe unbeschrankte Freiheit, undvornehmlich der Willkühr der Monatl! stand alles zuGebote.
Sie kamen als Herren, als Feinde in die Häuser;gar nicht der Plünderung zu gedenken, nicht der Art,wie sie mit den Unglücklichen verfuhren, die die Pestin solche Hände lieferte, legten sie diese verpesteten,schändlichen Hände an die Gesunden, an Kinder, El-tern, Gatten, Gattinnen, drohten, wofern sie sichnicht loskausten oder loskaufen ließen, sie ins Laza-reth zu werfen. Anderemale verweigerten sie ihreDienste, weigerten sich, die schon faulenden Körper