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3 (1828)
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zu Mund, und wie eS oftmittlefgewurzelten Dorurthei-len der Fall ist, das Hörensagen that dieselbe WirkungwirklichenAnblicks; die durch das Daseyn des Uebels im-mer unwilliger gewordenen, von der Beharrlichkeitder Gefahr höher erbitterten Gemüther, nahmen die-sen Glauben um so williger an, als der Zorn sich stetssehnt, zu bestrafen, und, wie bei der nämlichen Fra-ge ein würdiger Mann *) sehr treffend bemerkt, vor-zieht, unglückliche Ereignisse menschlicher Bosheitzuzuschreiben, gegen die man der Wuth und befein-denden Thätigkeit freien Lauf lassen; als eine Ursacheanzuerkennen, gegen die man sich nicht anders als lei-dend und ergebend verhalten könne.

Ein scharfes, augenblicklich wirkendes, durchdringen-des Gift, waren mehr als hinreichende Worte, die Heftig-keit und alle gräßlichen, ungewöhnlichen Zufälle derKrankheit zu erklären. Man behauptete, das Gift sey,von Kröten und Schlangen, vom Eiter undGciferVer-pesteter, von noch Schlimmerem, von Allem, erzeugt,,was verwilderte, verderbte Phantasieen nurUnfläthigcsund Entsetzendes aufsinden können.

Durch eben die Hexenkünste wurden alle erdenk-lichen Wirkungen möglich, alle Einsprüche verlorenihre Kraft, alle Schwierigkeiten wurden gehoben.Folgte jener ersten Vergiftung nicht unmittelbare Wir- -kung, so war es etwas sehr Erklärbares; es war der

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