wegen der Pest zu bestegen, sondern vermochte auchnicht, .ihn vor Feindseligkeiten und Beleidigungen de-rer zu hüten, die immer geneigt sind, von Urtheilenzu Beweisen und Thätlichkeiten zu schreiten. Als ersich eines Tages in einer Sanfte zu einem seiner Kran-ken tragen ließ, rottete sich Volk um ihn zusammenund schrie-- er sey der Anstifter derer, die durchaus ha-ben wollten, daß Pest herrsche; er hauptsächlich setzedie ganze Stadt mit dieser Barbarei und diesem Miß-wollen in Angst und Schrecken, denke nur darauf»den Aerzten Verdienst zu verschaffen. Die Mengestieg mit ihrer Erbitterung und die Träger retteten,als sie den schlimmen Verlauf der Sache, sahen, ih-ren Herrn in ein zum Glück nahgelegenes Haus einesFreundes. Dies widerfuhr ihm also, weil er klargesehen, gesagt hatte, was an der Sache war, undviele tausend Menschen von der Pest erretten wollte:zur nämlichen Zeit trug er aber durch seinen beweinens-werthen Ausspruch bei, ein armes, unglückseligesWesen martern, foltern und als Hexe verbrennen zulassen, weil der Herr, dem sie diente , an sonderba-ren Magenschmerzen litt und einer, dem sie vorher dien-te, sich heftig in sie verliebt hatte'); und dadurch er-langte er bei der Menge wieder neues Lob und An-sehen und, welcher Gedanke kaum erträglich ist, neueAnsprüche auf öffentliche Dankbarkeit.
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