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3 (1828)
Entstehung
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Unglaube, besser dieselbe Blindheit, Halsstarrigkeitwaltete im Senate, in dem Nathe der Zehne, beijeder Behörde.

Bald nachdem die ersten Zufalle der ansteckeydenSeuche verlauteten, erließ Cardinal Friedrich einen,Hirtenbrief an alle Pfarrer und legte ihnen unterandern auch die Verpflichtungen auf, dem Volke vax-zustellen, wie verhängnißreich und höchst erforderliches scy, keinen ähnlichen Zufall zu verheimlichen undalle angesteckte Gegenstände, oder solche, wo mandie Ansteckung auch nur argwöhne, auszuliefern *)^Das Sanitätlribunal bat um Vorkehrungen, zinzMitwirkung: alles fast ohne Wirkung. Im Tribu-nale selbst kam der Eifer bei weitem nicht dem Be-dürfnisse gleich. Einzig und allein, wieTadino medr-mals versichert, und auch überhaupt aus sejner Er-zählung hervorgeht, die beiden Aerzte setzten in derUeberzeugung und im Drange der nahedrohenden. Ge?fahr, diesen Körper, der wieder andere anreitzte, iflBewegung.

Wir haben schon gesehen, wie lästig, bei der?ersten Indizien der Pest Vorkehren und Erkundiget?betrieben ward: cs mag hier ein neuer Beweis nichtminder wunderbarer Trägheit stehen, vorausgesetzt^daß sie nicht von Hindernissen erzwungen ward, zudenen die höchsten Behörden Anlaß gaben: der am

*) Vita äi Veäerißo Lorroraeo, eomxLI-ts üa krau«cesco LLvols. 1666. .

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