Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
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Zeit, namentlich aus denen in der Volkssprache ge-schriebenen, zum Mindesten in Italien, ergiebt; obes auch im übrigen Europa so ist, werden die Ge-lehrten wissen; wir möchten cs vermuthcn. Es hatsich kein späterer Schriftsteller aufgegeben, jene Nach-richten zu würdigen und gegeneinander zu halten, umeine fortlaufende Schilderung der Begebenheiten, ei-ne Beschreibung der Pest daraus hervorzuheben. DieIdee, welche man im Allgemeinen davon hat, mußnothwendigerweise sehr unklar und unbestimmt seyn:eine unvollkommene Idee von großen Leiden und gro-ßen Jrrthümern (was beides in alle Begriffe überstei-gender Menge vorhanden war); eine mehr nach Ur-theilcn, als Thatsachen gebildete Idee, die der letz-teren nur wenige ausweisen konnte, oft der bezeichnend-sten Nebenumstande beraubt, oft ohne Unterschei-dung der Zeit: Ursachen und Wirkungen, LaufundFortschritte. Wir beleuchteten und verglichen mitredlichem Fleiße alle gedruckten Quellen, mehr alsein Manuskript, viele (im Betracht der wenigen» auf-bewahrten,) gerichtliche Dokumente, und haben da-mit, zwar nicht so viel wir leisten wollten, doch et-was noch nicht Geleistetes geleistet. Wir sind kei-neswcges der Meinung, daß, wer eine noch voll-kommnere Idee von der Sache gewinnen möchte,sie nicht durch eigenes Studium der Quellen sollteerlangen können; wir wissen sehr wohl, welche leb-hafte, eigcnthümliche, ganz unmittheilbare Kraft in