Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
156
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daß unsere Absicht nicht dahin geht, nur so viel zuerzählen als die Geschichte unserer Helden mit sichbringt; wir wollen, so gut wir in der Eile und mitunseren Kräften vermögen, den Abriß eines zwarhochberühmten, aber doch nicht sehr gekannten Thei-les vaterländischer Geschichte geben.

Kein einziger der mannichfachen Berichte derZeitgenossen reicht für sich hin, einen nur Halbwegedeutlichen, anschaulichen Begriff davon zu geben;will man sich.ihn gbcr bilden, kann man keineneinzigen der vielen missen. Zn einem jedenselbstRipamonti, *) der doch sowohl wegen Wahl undFülle der Fakta, als wegen Art der Auffassung allenanderen versteht, nicht ausgenommen, finden sichbedeutende Jrrthümer, die man aus anderen, oderaus den wenigen, verbliebenen, gedruckten oder un-gedruckten, öffentlichen Denkmalen und Akten erken-nen und nach ihnen berichtigen kann; oft gedenktder eine der Ursachen dessen, wovon der andere nurdie Wirkungen gesehen hatte. In allen aber herrschteine seltsame Verwirrung mit Zeit und Dingen; esist ein beständiges Erzählen und Abschweifcn, vomZufall bestimmt, ohne Hauptabsicht, ohne Absicht-lichkeit der Details: ein Eharakrcr, der sich am häu-figsten nnd bestimmtesten aus den Büchern jener

kixainonti, canonici scalcnsis» ckronis«tae nrdis öleäiolani, ov xest.« yuas knit anno 1630,V. ÜleälolLni, apnä LlLlarestas.