gründe und Felsenhänge, wo er sich im Fall der Nochverbergen möge. Allen seinen Unglücksgefährten mach-te er tiefe Bücklinge und Verneigungen, gab sichaber nur mit äußerst wenigen ab. Am häufigsten spracher, wie wir schon sagten, mit den beiden Frauen undschüttete gegen sie sein Herz auf die Gefahr aus,von Perpetuen zuweilen auf den Mund geschlagen,von Agnesen beschämt zu werden. Bei Tische, wo ernur kurze Zeit verweilte und wenig sprach, vernahmer die Berichte über den furchtbaren Durchmarsch,die sich entweder von Dorf zu Dorf, von Mund zuMund fortpflanzten, oder von irgend einem Neuan-gekommenen Flüchtlinge mitgebracht wurden, der an-fänglich zu Hause bleiben wollte, zuletzt aber, ohneetwas zu retten, oft sogar übel zugerichtet, davonlaufen mußte: tagtäglich neue Unglücksmahren! Ei-nige Neuigkeitskrämer von Profession sammelten sorg-sam alle Gerüchte, würdigten alle Nachrichten, undtheilten die Quintessenz den Anderen mit. Man strittmit einander über die Frage, welche Regimenter dieverteufeltsten wären, ob Fußvolk schlimmer als Rei-terei: man führte, so gut man konnte, die Namen gewis-ser Eondottieri an, erzählte sich ihre frühem Thaten,nannte die Rastorte und Marsche: an diesem Tage durch-zog das und das Regiment die und die Orte, morgen ge-langte cs zu denen und denen, wo schon das und dasandere das Unterste zu Oberst gekehrt hatte. Beson-ders suchte .man zu erfahren, genaue Kenntniß zu
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