Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
144
Einzelbild herunterladen
 

Unsere Flüchtlinge blieben etwa dreinndzwanzigoder vierundzwanzig Tage, in fortdauernder Bewegung,in großer in der ersten Zeit von Tag zu Tag zunehmen-der Gesellschaft, ohne daß sich etwas Wichtiges er-eignet hakte, im Schlosse. Es.verging, säst kein Tag,wo man nicht zu den Waffen rkef. -.Hier, warenLandsknechte herbeigckommen- dort hatten sich Cap-zMettl, sehen lassen. Der Unbekannte sandle jedes-mal Kundschafter aus, nachm, wo es nöthig'war,Leute mit sich, die zu dem Zwecke immer bereit wa-ren, und begab sich mit ihnen vor das Thal', der'Ge-gend zu, wo die Gefahr drohte. Es nahm sich son-derbar aus, eine solche Schaar von Kopf bis zu Fü-ßen Bewaffneter, in kriegerischer Ordnung , von ei-nem Manne ohne Waffen angeführt, ausziehen zusehen. j dinn.

Zum öfteren waren es Furaschirer und zusammen-gerottete Räuber, die, eheffie überfallen werden konn-ten , sich aus dem Staube machen. Einstmals aber,als er auf der Jagd einer solchen Bande begriffen war,benachrichtete man den Unbekannten, daß so eben einnahes Dorfverwüstet und geplündert werde. Es wa-ren von verschiedenen Trupps zurückgebliebene, maro-dirende Landsknechte, die sich geschaart hatten, .aufsEerathcwohl die nächsten Dörfer an den Nastortendes Heeres überfielen, plünderten und brandschatzten.Der Unbekannte haranguirte seine Leute und marschir-te mit ihnen dem Dorfe zu. Sie kamen uncrwar-