Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
138
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sie ihm verkamen. „Ach,, ich Armer! " dachte er:„wenn sie nun ihre Dummheiten ansingen! Es konnteaber schon nicht anders seyn, ließ sich von einem Men-schen seines Schlages nicht anders erwarten. Was willer denn machen? Will er Krieg führen? Will er denKönig spielen ? Er? Ach, ich Armer! Unter solchen Um-standen, wo ein Jeder sich in die Erde verkriechen möch-te, thut der, was er kann, sich bemerkbar zu machen,in die Augen zu stechen; cs fehlt nur noch, daß er-ste bittet, herzukommen!" —

„ Seht Ihr wohl, Herr Pfarrer," sagte Perpe-tua , „ ob es hier wackere Leute giebt, die uns zu vec-theidigen wissen? Sie mögen immerhin korpmen, dieSoldaten: das.sind hier andere Leute als ussece-Bau-ern, die zu nichts nütze sind, als die Beine unter dieArme zu nehmen."

„Schweig!" sagte DonAbbondio heimlich, abermit verhaltenem Zorne: „Schweig/ Du weißt nickt,was Du sagst. Bitte Deinen Gott, daß die Solda-ten Eile haben und kein Gelüsten verspüren, zu wis-sen, was hier vorgehch daß man den Ort wie eineFestung.zurichtet. Weißt Du nicht, daß es geradeihr Handwerk ist, Festungen zu nehmen? Sie wür-den gar nichts weiter verlangen; ein Sturm istHneneine Hochzeit, alles, was sie finden, gehört ihnen undsie dürfen alle Welt der Reihe nach aufspießen. Ach,ich Armer! Schon gut, ich will schon ,zusehn, ob eskein Mittel giebt, auf einem oder dem andern Felsen