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sondern an dem entgegengesetzten Ausgange war, sofanden sie doch bald Reise- und Unglücksgesährten, dieüberall von Seitenwegen und Stegen herbeiströmtcn.In solchen Lagen ist Jedermann, dem man begegnet,ein Bekannter. Jedesmal, daß der Baroccio einenFußgänger erreichte, wurden Fragen und Antwortengewechselt. Einev'war, wie unsere Flüchtlinge., vorAnkunft der Soldaten geflohen, einer hatte die Trom-meln und Pfeifen schon gehört, die Soldaten schongesehen, die er, wie Furchtcrfüllte zu beschreiben^ pflegen, beschrieb.
- „ Wir sind noch glücklich," sagten die beiden
Weiber,'ss, der Himmel sey gepriesen. Hab und Gutgeht zwar drauf; wir kommen aber doch mit heilerHaut davon,"- -
Don Abbondio fand die Sache gar nicht so erfreu-lich';' auch dieser Zudrang und der, wie man ihm sag-,te, noch größere auf der andern Seite fing an, ihmunbehaglich vorzukommen. „Eine schöne Geschichte!"murmelte er den Weibern in einem Augenblicke zu,wo Niemand in der Nähe war; schöne Geschichte!Begreift Ihr denn nicht, daß man die Soldaten gleich-sam mit den Haaren herbeizieht, wenn man so vieleMenschen an einem Orte versammelt? Alle verste-cken, alle schleppen fort ; in den Häusern bleibt nicbtszurück; müssen sie nicht glauben, daß hier obenSchätze gehäuft werden ? Sie kommen sicherlich undgeidiß. Ach,'1ch-Armer! wohin bin ich gereichen! "-2