Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
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Sie nähme» den Weg kn die Felder, still undschweigend; 'Jedes dachte an seine Hühner und Gän-se und sah sich, besonders Don Abbondio, von Zeitzu Zeit um, ob nicht etwa irgend wo eine verdächtige,nicht geheure Gestalt zum Vorschein komme. Es be-gegnete ihnen Niemand: Jedermann war entweder zuHause, das Seinige zu hüten, oder sein Bündel zuschnüren oder zu verstecken, oder auf dem Wege nachdem Hochlande.

Nach mannichfaltigen Stoßseufzern und Ausru-fungen sing Don Abbondio an, mehr im Zusammen-hänge zu brummen. Zuerst ging cs über den Her-zog von Nevers her: der in Frankreich hätte bleibenund zufrieden seyn können, dort Fürst zu heißen, ohne,aller Welt zum Trotz, Herzog in Mantua werden zuwollen. 'Dann kam die Reihe an den Kaiser, der ver-nünftiger hätte seyn können als die Anderen und un-gerade hätte sollen gerade seyn lassen; er würde im-mcr Kaiser geblieben seyn, wäre auch Hinz oder KunzHerzog von Mantua geworden. Am Schlimmstenkam aber der Gouverneur weg, der, statt alles auszu-bieten, eine solche Geißel dem Lande fern zu halten,sie gerade, blos um seine leidige Lust zum Kriege zubüßen, herbeiziehe. Sie sollten nur hier seyn, dieHerren," meinte er)sollten nur zusehen, fühlen,wie es thut. Sie haben schwere Dinge dereinst zuverantworten! Unterdessen geht es aber über der Un-schuldigen Fell her."