Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
109
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im Stande waren, sie fesizusicllen und zu erhalten.Soldaten solches Schlages würden sich entweder gegeneinen zu Neuerungen geneigten Condottiero, der etwadie Plünderungen hatte abschaffcn wollen, empört, oderihn zum Wenigsten allein gelassen haben, die Fahnen zubewachen. Und da auch die Fürsten, welche solche Ban-den in Sold nahmen, gewöhnlich, um ihre Unternehmendesto sicherer zu stellen, mcht genug Truppen erlan-gen konnten und nicht darauf sahen, ob ihre meistenssehr geringen Hülfsmittel zu deren Unterhalt aus-reichtcn; so wur^e der Sold sehr,oft zu spat, ab-schlaglich, langsam ausgeznhlt, und die in den feind-lichen oder den Landen, durch die man zog, gemachteBeute, alsein stillschweigend bewilligter Zuschußbetrachtet. Wallenstein's Ausspruch: es sey leich-ter, ein Heer von hunderttausend Mann, als ei-nes von zwölftausend zu unterhalten, ist fast ebenso berühmt wie sein Name. Der größte Tkeil desHeeres, von dem wir zu reden haben, bestand ausLeuten, die unter seinen Befehlen Deutschlandin jenem, durch sich und seine Folgen so weltberühm-ten Kriege, der späterhin nach seiner Dauer derdreißigjährige genannt wurde, rind dazumal erst indas elfte Jahr ging, verwüstet hatten. Es befandsich in ihm Wallenstcins, von einem seiner Offizierebefehligtes, eigenes Regiment; von den anderenEondotlieri hatten die meisten unter ihm gedient, undMancher war mit dabei, der nach vier Jahren seinem