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3 (1828)
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dctt, sich dahin zu begeben. Viele kamen freiwillig;alle auf den Straßen und Platzen krank und hülflosLiegende wurden hingeschaffc; in wenigenTagen wa-ren daselbst, auf beide Weisen, mehr als dreitausendversammelt, obgleich wie viele noch zurückblicbcn.Einestheilü mochten sic wohl erwarten, durch derAnderen Entfernung, bei geringerer Anzahl, mitbesserem Glücke betteln zu können; andcrnkheilö dienatürliche Abneigung gegen jede Einschließung, oderdas den Armen eigene Mißtrauen gegen diejenigen,welche im Besitz von Reichlhum und Macht sindchcinMißtrauen, dessen Große sich immer nach der Un-wissenheit derer, die es empfinden, und derer., diecseinflößen, nach der Menge der Armen und der Vcr-kebrthcit der Befehle ricbrei) oder die Erkenntniß,was im Grunde an der inwgeboteneli Wohlthat sey,oder alles dies zusammen oder sonst etwas anderes,sie bestimmen; kurz, der größte Theil der Herum-zügler ließ die Einladung unbeachtet und fuhr fort,sich bettelnd auf den Straßen zu verhalten.

Hierauf fand man für gut, der Einladung mitGewalt zu Hülfe zu kommen- Ueberall wurden Ha-scher auögesandt, die Bettler nach dem Lazarcthe zutreiben, Widerspenstige gebunden hinzuführen, undfür Jeden der letzteren zahlte man (so werden selbstin der äußersten Noch die öffentlichen Gelder gcmiß-braucht!) eine Prämie von zehn Saldi! Ob nunwohl zufolge dieser Maaßregel, wie man vermuthet

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