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mnn diese Frage 'untersucht, den Vorschlag billigt,beschäftigt ist, über Mittel, Wege und Orte derAusführung zu berathschlagen, werden der Leichnameallerwarts in den Straßen immer mehre, mit ihnenmehrt sich der Ueberstuß an Ekel, Nokhdurst undGefahr. Man schlagt dem Proviantttibunale einanderes Hülfsmittel, als das am schnellsten / leichte-sten zu bewirkende vor: alle Bettler, gesunde so-wohl als hinfällige, in einem-einzigen Orte, dem La-zarete zu versammeln, sie daselbst auf öffentliche Ko-sten zu nähren und zu heilen: es geschieht, trotzder Einwendungen des Sanitätkollegiums, welcheserklärt: die Gefahr,- 'der man Vorbeugen wolle,wachse dadurch nur an» Das Lazareth von Mailandist ein vierseitiger, fast quadratförmiger Bezirk, au-ßerhalb der Stadt, links von der Porta orientale,von der Bastei durch Len Graben, einen verschanztenWeg und kleineren, um den Bezirk selbst gezogenenGraben geschieden. Die zwei Hauptseiten des Be-zirkes sind etwa fünfhundert Schritte lang, die bei-den anderen etwa fünfzehn weniger, das Gebäude istauf allen Seiten ein Stock hoch und in nach außenzugehende, kleine Zimmer getheilt; !m inner»Raume läuft drei Seiten entlang eine von kleinen,dünnen Säulen getragene, gewölbte Halle. DerZimmer waren damals etwa zweihundert acht undachtzig, jetzt ist durch -einen, in der Mitte ange-brachten, großen Eingang, unddurch einen kleineren,