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siiglione, dieses hochberühmten Mannes, den diegrößten Gelehrten fest im steten Wetteifer lobten undpriesen, den ein Großer dem andern abzugewinnenstrebte, den Pabst Urban Vlll, wie man weiß, mitden glänzendsten Auszeichnungen überhäufte, den derCardinal Borghese sowohl als der Vizekönig von Nea-pel, Don Pedro de Toledo, vergebens ersuchten, elfte-rer, das Leben des Pabsies Paul V, letzterer, dieKriege der katholischen Majestät in Italien zu beschrei-ben; dieses Mannes, den Ludwig XIll von Frank-reich, auf Anrathcn des Cardinals Richelieu, seinenHistoriographen nannte, den Herzog Karl Emanuclvon Savoyen mit der nämlichen Würde bekleidetund dem endlich vieler anderer glorreicher Zeugnissezu geschwcigcn, die Herzogin Christiane, Tochterdes allcrchrisilichcn Königs, Heinrich IV, in einerUrkunde, unter vielen anderen ehrenden Titeln, auchden des ersten Schriftstellers der Zeit zuwandte.
Konnte man unfern Don Ferrante in allen vor-erwähnten Wissenschaften bewandert nennen, so gabcs noch eine andere, in der ibm der Titel eines Pro-fessors mit vollem Rechte gebührte; cs war die Wis-senschaft vom Ritterthume. Er pflegte nicht nur vonihr mit wahrhafter Gönnerschaft zu reden, sondern gabin ihr, zur Vermittelung mancher Ehrensache berufen,auch den Schiedsrichter ab. In seiner Bibliothek, jaman kann sagen, in seinem Kopfe, befanden sich dieWerke der anerkanntesten Schriftsteller für dieses Fach: