por und bewegte ihn, wie ein nach dem Blatte su-chender Scidenwurm, sann einen Augenblick nach,um sich den Vorfall, von dem ihm kaum noch einSchatten geblieben war, wieder ins Gedachtniß zubringen, erhaschte ihn auch, hatte eine flüchtige, un-klare Idee von dem in Frage stehenden Menschen,dachte an anderes und dachte nicht wieder daran.
Nenzo aber, der nach dem Wenigen, was ihmdavon zu Ohren gekommen war» ganz etwas anderesa-ls eine solche nachsichtige Geringschätzung erwartenmußte, dachte eine Zeitlang an nichts anderes, oderbaffer, bedachte eine Zeitlang nichts anderes, als wieec unerkannt bleibe. Er fühlte allerdings gewaltigesVerlangen, den beiden Frauen Nachrichten von sichzu ertheilen und von ihnen Nachrichten zu empfangen,aber das hatte zwei große Schwierigkeiten: Erstens,mußte auch er sich einem Sekcetaire anvertraucn, daverarme Mensch ebenfalls nicht schreiben konnte, undin gewissem Sinne des Wortes auch nicht lesen; erhatte wohl die Frage des Doktor Nothstall, ob erlesen könne, bejaht, und cs war keine bloße Prahlereioder Floskel, denn Gedrucktes vermochte er mit eini-ger Mühe zu entziffern, mit Geschriebenen war esaber ganz etwas Anderes. Er mußte also einen Drit-ten in sein Interesse ziehen, ihm sein so wichtigesGeheimniß anvertrauen; und ein Mann, der dieFeder zu führen verstand, dem man sich auch anvcr-traucn konnte, war zu damaliger Zeit, besonders in