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sers besetzen, der, theils aus Rückj"chtcn für Andere,theils aus eigenem Interesse, dcm neuen Herzogevorläufig die Belehnung verweigert und die Weisungerthcilt hatte: unterdessen die Verwaltung der be-strittenen Staaten ihm zu überlassen, bis er, nachAnhören beider Partheien, dem Rechte Recht zu-spreche. Revers wollte sich hierauf nicht einlassen.Auch er hatte mächtige Freunde: de! Cardinal Ri-chelieu, die Republik Venedig und den Pabb. Dencrsteren beschäftigte nur damals zu sehr die Belagerungvon La Rochelle, und ein Krieg mit England, undda noch überdies die Königin Mutter, Maria vonMedizis, dem Hause Revers aus gewissen Ursachenfeind war, so vermochte er keine Hoffnung zu gcbemDie Venezianer wollten nicht eher etwas tbuo, ja sichsogar nicht ehecerklären, bis ein französisches Heerin Italien stehe, halsen dem Herzoge einstweilen imGeheim und standen mit dem Hofe von Madrid unddem Gouverneur von Mailand bald auf freundlichembald auf feindlicherem Fuße. Urban VIII empfahl denHerzog seinen Freunden, verwendete sich für ihn beiden Gegnern, suchte Vergleiche zu Stande zu bringen,wollte aber nichts von Truppenausrüstungen hören.
Unter diesen Umständen konnten die beiden al-lürtcn Gegner ihr gemeinschaftliches Unternehmenum so sicherer beginnen. Karl Emanuel war seiner-seits in Montferrat eingcdrungen; Don Gonzalohatte mit großem Eifer, nicht aber mit erwünschtem