Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
29
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komme." Er hielt abermal, einer Antwort gewär-tig, inne.

Haben sie ihm auch das gesagt, die Plap-permäuler!" dachte Don Abbondio; verzog aberden Mund nicht, als ob er auch nur eine Sylbe zusagen habe; deshalb fuhr der Cardinal fort:Es istalso wahr, daß Ihr die armen, schuldlosen Menschenbelogt, um sie in der Unwissenheit, in der Verwir-rung zu erhalten, in der die Ruchlosigkeit sie erhalten

wollte_Ich muß es also nun glauben, muß also

mit Euch darüber erröthcn und nur hoffen, daß Ihrmit mir darüber weinen werdet. Seht also, wohinEuch diese Liebe zum zeitlichen Leben, die Ihr, gro-ßer Gott! so eben noch als Rechtfertigung anführenwolltet, verführt bat. Sie hat Euch .... bestreitetmir freimüthig diese Worte , wenn sie Euch ungerechtscheinen, laßt sie Euch aber zur heilsamen Warnunggereichen, wofern nicht .... sie hat Euch verleitet,die Schwachen zu betrügen, Eure Kinder zu belügen."

So geht's nun in der Welt,"dachteDon Abbondio abermalsdem Teufel" er ge-dachte des Unbekanntendie Arme um den Hals,mir, wegen einer Nothlüge, um mein eigenes Fell zuschützen, ein solcher Teufelslarm. Aber es sind dieOberen, die müssen immer Recht haben. Es ist nuneinmal mein Unglücksstern, der mir Jedermann, nunauch die Heiligen, aufden Hals hetzt." Er sagte mitlauter Stimme:Ich habe gefehlt, ich sehe ein.