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auseinander sprengt und ihre Mitglieder umherwirft, wie der Winddes Herbstes? Diese Küsten der Zuflucht vereinigen, wie die ewigenKüste», oft zu fröhlichem Beisammensein Herren, tie^ einanderlange Jahre als verloren betrauerten. Rührend über jede» Ausdruckist der Eifer, mit welchem jeder neue Ankömmling unter ihnen empfan-gen wird, ob er vielleicht Nachrichten von Mutter, Schwester, Weiboder Kind bringt, die noch durch die Nacht der Sclaverei dem Blickeentzogen sind.
Thatcn des Hcldenmuths werden hier mehr vollbracht, als ineinem Roman, wenn den Martern und dem Tode trotzend, der Flüchtlingfreiwillig den Weg zu den Schrecken und Gefahren jenes finsternLandes zurückmacht, um seine Schwester, seine Mutter, seine Frauzu retten.
Ein junger Mann, von dem ein Missionär uns erzählt, warzweimal wieder erschienen und hatte schmachvolle Züchtigung für sei-nen Heldenmut!, erduldet, als er wieder entfloh; und in einem Briefe,den wir lesen horten, sagte er seinem Freunde, daß er znm drittenMale zurückgchc, um wo möglich seine Schwester mit sich zu bringen.
Ist dieser Mensch ein Held oder ein Verbrecher? Wer würdenicht für seine Schwester eben so viel thun? Wer kann ihn tadeln?
Aber um zu unfern Freunden zurückzukehre», die wir verließen,ihrc Thränen trocknend und sich von der großen und plötzlichen Freudesammelnd. Sic sitzen jetzt um den geselligen Tisch und werden um-gänglich, nur daß Cassy, welche die kleine Elise auf ihrem Schooßchält, das kleine Ding zuweilen aus eine Weise drückt, welche dasselbein Erstaunen setzt, und sich hartnäckig weigert, den Mund mit Kuchenin dem Grade vollstopfcn zu lassen, wie die Kleine cs wünscht, indemsic zur Verwunderung des Kindes sagt: daß sic was Besseres, alsKuchen habe und ibn nicht brauche.
Und in der Thal ist nach zwei oder drei Tagen mit Cassp einesolche Umwandelung vorgegangen, daß unsere Leser sie kann, erkennenwürden. Der vcrzweiflungsvollc, trübe Ausdruck ihres Gesichts hatdem eines innigen Bertraucns Platz gemacht. Sie schien plötzlich anden Busen der Familie zu sinke» und die Kleine in ihr Herz zu schlie-ßen, wie etwas, nach dem sie sich lange gesehnt hatte. In der Thalschien ihre Liebe mehr der kleinen Elise zugewendet, als ihrer eignenTochter, denn sic war das treue Bild des Kindes, das sic verloren.