sind, alle Capitainö derPackctboote vor einem Manne mit einer Frauund einem kleinen Knaben z» warnen."
„Wirklich? Nun, wenn wir solchen Leuten begegnen, könnenwir sie warnen."
Ein Wagen fuhr jetzt vor die Thür, und die freundliche Familie,welche die Flüchtlinge so gastlich ausgenommen hatte, drängte sich,Lebewohl sagend um sie her.
Die Verkleidungen waren nach den Winken Tom Loker'S gewähltworden. Mrs. Smyth, eine achtbare Frau von der Niederlayung inCanada, zu der sie fliehen wollten, mußte glücklicher Weise über denSee dahin zurückkehren und hatte eingewilligt, für die Tante deskleinen Harry zu gelten, und damit er sich an sie gewöhnen möchte,war er während der letzten zwei Tage unter ihrer alleinigen Pflegegeblieben; und rin Ertrabetrag von Liebkosungen, so wie eine endloseMenge von Kuchen und Candis, hatten von Seiten des jungen Herrneine feste Anhänglichkeit bewirkt.
Der Wagen fuhr zu dem Landungsplätze. Die beiten junge»Männer schritten über die Planke in das Boot; Elise reichte galantder Mrs. Smyth den Arm, und Georg sah nach dem Gepäck.
Georg stand an dcrCapitains-Cajüte, für seine Reisegesellschaftzu zahlen, als er dicht neben sich zwei Männer mit einander sprechenhörte.
„Ich habe Alle beobachtet, die an Bord kamen," sagte der Eine,„und ich weiß, daß sie nicht in diesem Boote sind."
Die Stimme war die des Bootsschreibers. Der Andere, mitdem er sprach, war unser alter Bekannter, Marks, welcher mit derthätigc» Ausdauer, die ihn charakterisierte, nach Sandusky gekommenwar, zu suchen, wen er verschlinge.
„Ihr würdet bas Weib kaum von einer Weißen unterscheiden,"sagtcMarks. „DerMann ist ein Heller Mulatte. Er hat ein Brand-mal an der einen Hand."
Die Hand, mit welcher Georg die Billets und das herausge-gebenc Geld nahm, zitterte ein wenig. Doch er wendete sich gelassenum, richtete einen festen Blick aus das Gesicht des Sprechenden, undging langsam nach dem andern Ende des Bootes, wo Elise, seinerwartend, stand.
MrS. Smyth ging mit dem kleinen Harry nach dcr Damencajüte,