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rheumatisch«, Fieber, das zu seinen andern Leiden hinzukam, gelegenhatte, als ein etwas besserer und weiserer Mann erstand. Und stattdie Sklaven jetzt zu treiben, entschlvß ersteh, in einer der neuenNiederlassungen zu leben, wo seine Talente sich ans glücklichere Weiseentwickelten, indem er Bären, Wölfe und andere Bewohner der Wälderfing, wodurch er fiel) einen Namen in dem Lande machte. Tomspach jederzeit ehrerbietig von dcnjQuäkcrn. „Gute Leute," Pflegteer zu sagen; .wollten^mich bekehren, aber konnten es nicht ganz.Doch ich sage Euch das, Fremder Kleinen Kranken Pflegen fic ausge-zeichnet, dagegen ist nichts zu sagen."
Da Tom den Flüchtlingen mitgethellt hatte, daß man aufSan-duSky auf fic fahndete, hielten sic es für klug, sich zu theilcn. Jimmit seiner alten Mutter wurde einzeln vorausgcschickt, und eine oderzwei Nächte später fuhren Georg uud Elise mit ihrem Kinde heimlichnach Sanduskh, wo sie unter einem gastlichen Dache wohnten unddie Vorbereitungen zu ihrer letzten Ueberfahrt über den Sec trafen.Ihre Stacht ging jetzt zu Ende und der Morgenstern der Freiheit erhobsich vor ihnen. Freiheit! Elektrisches Wort! Was ist cs? Liegtdarin irgend etwas mehr, als ein rhetorischer Ausdruck! Weshalb,Männer und Frauen Amerika's, erbebt Etter Herzblut bei dem Worte,für welches Eure Väter und Eure Mütter willig die Besten undEdelsten dem Tode entgegen gehen sahen? Giebt cs irgend etwas,das einer Nation thcurer und ruhmvoller ist, was es nicht auch demeinzelnen Menschen wäre? Was ist Freiheit für eine Nation, alsFreiheit für die Individuen in derselben? Was ist Freiheit für denjuntzcn Mann, der dort sitzt, dieArme über der breiten Brust gekreuzt,die Färbung afrikanischen Blutes auf seiner Wange, dessen dunkeleSFeuer in seinem Auge — was ist Freiheit für Georg Harris? FürEuern Vater war Freiheit das Recht einer Nation, eine Nation zusein, für ihn ist sie Las Recht, das Weib seines Herzens sein Weib zunennen und cs vor gesetzloser Gcwaltthat zu beschützen, das Recht,sein Kind zu schützen und zu erziehen ! das Recht, eine eigne Heimath,eine eigne Religion, einen eignen Charakter zu haben, dem Willenkeines Andern unterworfen. Alle diese Gedanken stürmten in Ge-org's Brust, indem er sinnend den Kopf in die Hand neigte, und sein«Frau beobachtete, wie sie die männliche Kleidung anlegte, in welchersie, wie man dachte, am sichersten ihre Flucht bewirken konnte.