Druckschrift 
4 (1852)
Entstehung
Seite
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Entsetzlich/' sagte Emmeline, und jeder Tropfen Blutes wichans ihren Wangen.Ach, Caffy, sagt mir, was ich thun soll!"

Was ich gethan habe. Thut das Beste, waS Ihr könnt; thut,was Ihr mußt, und macht es dann durch Haß und Verfluchunggut."

Er wollte, daß ich von seinem abscheulichen Branntweintrinken sollte," sagte Emmeline,und den Haffe ich so."

Ihr thätet besser, zu trinkensagte Caffy.Ich haßte ihnauch, und jetzt kann ich nicht ohne Branntwein leben. Man mußdoch etwas haben. Die Dinge sehen nicht so furchtbar aus, wennman trinkt."

Mutter sagte mir, ich möchte nie so etwas anrühren," sagteEmmeline.

Mutter sagte Euch!" rief Caffy, mit einer schneidenden Be-tonung des Wortes Mutter.Was nützt cs den Müttern, irgendetwas zu sagen? Ihr werdet Alle verkauft und bezahlt, und EureSeelen gehören dem, der Euch ersteht. Das ist der Weg, wie esgeht. Ich sage Euch, trinkt Branntwein ; trinkt, so viel Ihr könnt,uüd Ihr werdet Alles leichter tragen."

Ach, Caffy, bedauert mich!"

Euch bedauern! Thuc ich es nicht? Habe ich nicht auch eineTochter! Der Herr weiß, wo sie ist, und was sie jetztist. Sic geht,denke ich, den Weg, den ihre Mutter vor ihr ging, und den ihreKinder nach ihr gehen werden! Der Fluch endet nie!"

Ich wünschte, ich wäre nickt geboren!" sagte Emmeline, dieHände ringend.

Das ist ein alter Wunsch von mir," sagte Caffy.Ich habemich daran gewöhnt, das zu wünschen. Ich würde sterben, wennich es wagte," sagte sie, indem sie müdem starren Blicke der Verzweif-lung in die Dunkelheit sah.

Es wäre schlecht, sich selbst das Leben zu nehmen!" sagte Em-mcline.

Ick weiß nicht, warum; nichts Schlechteres, als das Leben,das wir führen, und was wir Tag für Tag thun. Aber als ich indem Kloster war, erzählten mir die Schwestern Dinge, die machen,daß ich mich vor dem Tode fürchte. Wenn es nur mit Ans aus wäre,dann"