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4 (1852)
Entstehung
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zu spielen, Ich kam in ein Kloster und lernte dort Musik, Französisch,Sticke» und was Alles ; und als ich vierzehn Jahr alt war, kam ich her-aus^» meines Vaters Begräbniß. Er starb sehr plötzlich, und als seinEigcnthum geordnet wurde, fand cs sich, daß kaum genug da war,seine Schulden zu decken; und als die Gläubiger ei» Jnventariumaufnahmen, wurde ich mit hineingesetzt. Meine Mutter war eineSclaviu, und mein Vater hatte immer daran gedacht, mich freizu-gebcn; aber er Hattees nicht gethan, und so wurde ich mit in die Listegesetzt. Ich hatte immer gewußt, was ich war, aber nie viel darangedacht. Niemand erwartet, daß ein starker, gesunder Man» sterbenwud, Mein Vater war gesund, nur vier Stunden bevor er starbes war cmer der ersten Cholerafällc in Ncu-Orleans. Den Tag nachdem Begräbnisse nahm meines Vaters Frau ihre Kinder und zog nachihres Vaters Pflanzung. Ich dachte, sie behandelte mich auffallend,aber ich wußte nichts. Sie hatten einem jungen Rechtsgelehrtcn dieOrdnung der Geschäfte übertragen; er kam jede» Tag und sprach sehrfreundlich mit mir. Er brachte eines Tages einen jungen Mann mit,den ich für den schönsten hielt, welchen ich je gesehen. Den Abendwerde ich nie vergessen; ich ging mit ihm in den Garten, Ich fühltemich verlassen und voll Sorge, und er war so freundlich und gütiggegen mich ; er sagte mir, er hätte mich gesehen, ehe ich in das Klosterging, und liebte mich schon lange und wollte mein Freund und Be-schützer sein. Kurz, obgleich er mir nicht sagte, daß er zwei tausendDollars für mich bezahlt hätte und ich sein Eigcnthum sei, wurde ichwillig sein, den» ich liebte ihn. Ich liebe ihn!" sagte sic, innehal-tend,Ach, wie liebte ich den Mann! Wie liebe ich ihn noch jetzt,und wie werde ich ihn lieben, so lange ich athme! Er war so scbön,so hock, so edel! Erbrachte mick in ein reizendes Haus mnSclavcn,Pferden, Wagen und Anzügen. Alles, was sich für Geld kaufen läßt,gab er mir, doch ich legte keine» Werth auf das Alles, sondern küm-merte mich nur um ihn, Ich lernte ihn ehre» als meinen Gott undmeine eigne Seele, und konnte nichts thun, als was er von mir ver-langte.

Ich wünschte nur Eines daß er mich heirathcn möchte.Ich dachte, wenn er mich liebte, wie er sagte, und wenn ich wäre,was er zu denken schien, so würde er bereit sein, mich zu heirathcnund freizulafle». Aber er überzeugte mich, daß es unmöglich wäre,