Druckschrift 
4 (1852)
Entstehung
Seite
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Stücken zerbrochener Maschinen, Haufen verdorbener Baumwolleund anderui Abfall.

Die Nacht war dumpf und dunkel und die dicke Luft erfüllt vonMyriaden Mosquitos, welche die Martern seiner Wunden vergrö-ßerten ; brennender Durst, eine Tortur, größer als alle ankern, fülltedas Maß seiner körperlichen Leiden,

,,Ach, guter Gott!" betete Tom in seiner Angst, ,,siehe niederauf mich verleihe mir den Sieg verleihe mir den Sieg überAlles!"

In dem Gemache hinter sich horte er Fußtritte, und das Lichteiner Laterne traf seine Augen,

,,Wcr ist da?" rief er, ,,Ach, um des Herrn willen, gebt mirWasser!"

Cassy denn sie war es setzte ihre Laterne nieder, nahmWasser aus einer Flasche, hob seinen Eopf in die Höhe und gab ibmzu trinken. Noch ein Becher und noch einer wurden mit fieberhafterHast geleert,

,,Trink', so viel Du willst," sagte sie.Ich wußte, wie cskommen würde. Nickt zum ersten Male bi» ich in der Nackt ausge-gangcn. Solchen, wie Du bist, Wasser zu bringen."

Dank Euch, Missis," sagte Tom, als er genug getrunken

hatte.

Nenne mich nicht Missis! Ick bin ein elender Sclave, wieDu selbst ein niedrigerer, wie Du je sein kannst!" sagte sie bitter.Aber jetzt," fuhr sie fort, indem sie zu der Thür ging und einenStrvhsack hereinzog, über den sic ein Leinentuch mit kaltem Wasserangefeuchtet gebreitet hatte,versuche, mein armer Bursche, Dichhier herauf zu rollen."

Erstarrt Lurch Wunden und Schläge brauchte Tom lange Zeit,diese Bewegung zu beendigen; als es aber geschehen war, fühlteereine merkliche Erleichterung durch den kühlenden Umschlag seinerWunden.

Die Frau, welche lange Uebung mit den Opfern der Rohheitmit vielen Heilküustcn vertraut gemacht hatte, behandelte Tom'sWunden so, daß er bald etwas Linderung empfand.

Das," sagte die Frau, nachdem sie seinen Kops auf eine Rolle