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Todtenbette gab, und ich glaube nicht, daß Sie sich für berechtigthalten werden, es zu brechen."
Bei diesem Anrufe hatte Marie ihr Gesicht mit dem Taschentuchbedeckt und fing an zu seufzen und ihr Riechfläschchen mit großerHeftigkeit zu gebrauchen. „Jedermann ist gegen mich!" sagte sic,„Jedermann ist so rücksichtslos! Ich hätte nicht erwartet, daß Siealle diese Erinnerungen wecken würden, um mich zu betrüben; es istso rücksichtslos! Aber Niemand achtet je auf meine Leiden! Es istso hart, daß mir die einzige Tochter genommen wurde! — und einGatte, der mir zu sehr zusagte— auch der mußte mir genommen wer-den ! Und Sic scheinen so wenig Gefühl für mich zu haben und sprechenso sorglos, während Sie doch wissen, wie sehr cs mich überwältigt!Ich glaube, Sic meine» es gut, aber es ist sehr unbedacht, sehr!"
Und Marie seufzte, rang nach Athem, rief Mammy zu, dasFenster zu öffnen, ihr Kampherfläschchen zu bringen, ihre» Kopf zubaden und ihr Kleid aufzuhefteln; in der allgemeinen Verwirrung,die nun entstand, entfloh Miß Ophelia aus dem Zimmer.
Sic erkannte, daß cs zu nichts führen würde, noch weiter etwaszu sagen, denn Marie hatte eine außerordentliche Fähigkeit zu hyste-rischen Anfällen, und so oft hiernach ibres Gatte» oder Eva's Wünschein Beziehung auf die Sclave» erwähnt wurden, fand sie es fürpaffend, dazu ihre Zuflucht zu nehmen. Miß Ophelia that daherfür Tom das Beste, was sie vermochte; sie schrieb einen Brief anMrs. Shelby, theilte dieser sei» Unglück mit, und drang in sie, zuseiner Befreiung zu wirken.
Am nächsten Tage wurden Tom und Adolph und ein halbesDutzend anderer Sclavcn nach dem SclavenwaarenhauS gebracht,um auf die nächste Auetion zu warten.
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