Druckschrift 
3 (1852)
Entstehung
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Ja, St. Cläre's Bruder hat geschrieben, und er und der An-walt glauben, daß die Sclaven und die Einrichtung besser in die Anctiongegeben und die Besitzung unscrm Anwalt zum Verlaufe übertragenwerde."

Es iss cineSachc, über die ich mit Ihnen zu sprechen wünschte,"sagte Miß Ophelia.Augustin versprach Tvm die Freiheit und be-gann die gesetzlichen Schritte, die dazu nothig sind. Ich hvffe, Siewerden Ihren Einfluß anwcnden, sic beendigen zu lassen."

Jn ter That, ich werde so etwas nicht thun," sagte Mariescharf.Tom ist einer der wcrthvvllsten Sclaven; wozu braucht erübrigens dieFrciheit? Er befindet sich so, wie er jetzt ist, viel besser."

Aber er wünscht sic sehnlichst, und sein Herr versprach sie ihm,"sagte Miß Ophelia.

Ich glaube, daß er sie wünscbt," sagte Marie;sie Alle wünschensie, eben weil sie ein unzufriedenes Geschlecht sind, die immer nachdemverlangen, was sic nicht baben können. Ich bin in jedem Fallgegen die Freilassung. Halte man einen Neger unter der Herrschaftund er beträgt sich gut und achtbar genug; aber man lasse ihn frei under wird träge, will nicht arbeiten, ergiebt sich dem Trunk, nur wirbein schlechter Kerl; ich habe das hundertmal versuchen sehen. Es istkeine Gunst, sie frcizulaffcn."

Aber Tom ist so fest, fleißig und fromm."

Das brauchen Sie mir nicht zu sagen ! Ich habe Hunderte wieer gesehen. Gr wird sich gut genug betragen, so lange man für ihnsorgt, das ist Alles."

Aber bedenken Sic doch," sagte Miß Ophelia,wenn Sic ihnin der Anction verkaufen, so kann er ja einen schlechten Herrn be-kommen!"

Ach das ist Alles Unsinn!" sagte Marie. ,,Nicht einmalunter hundert Fällen bekommt ein guter Sclave einen schlechten Herrn ;die meisten Herren sind gut, was man auch davon schwatzen mag. Ichbin hier im Süden ausgewachsen und habe noch nie einen Herrn ken-nen lernen, der seine Sclaven nicht gut behandelt hätte, so gut, wiesie es verdienten. In der Beziehung fürchte ich nichts."

Ich weiß," sagte Miß Ophelia entschlossen,daß es einer derletzten Wünsche Ihres Mannes war, Tom die Freiheit zu geben; cswar ein Versprechen, welches er der theurcn kleinen Eva auf ihrem