Druckschrift 
3 (1852)
Entstehung
Seite
59
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Das thuc ich auch, Cousine/' sagte St. Cläre.Nun gut,so katcchisiren Sie Topsy weiter. Es ist möglich, daß Sie doch »ochetwas aus ihr machen."

Topsy, welche während dieses Gesprächs wie eine schwarze Bild-säule, die Hände gefaltet, dagestauden hatte, begann jetzt auf einZeichen von Miß Ophelia:

Als unfern ersten Eltern die Freiheit ihres eignen Willens ge-lassen worden war, fielen sic aus dem Stande, in welchem sie geschaf-fen worden waren."

Auf diese Weise wurde Tvpsy's Unterricht und die Erziehung einoder zwei Jahre fortgesetzt. Miß Ophelia quälte sich Tag für Tagmit ihr, wie mit einer Art chronischen Nebels, an dessen Leiden siesich mit der Zeit gewöhnte.

St. Cläre ergötzte sich an dem Kinde, wie ein Mann sich an denStreichen eines Papageien oder eines Affen ergötzt. Wenn ihre Sün-den sie anderwärts in Ungnade brachten, flüchtete Topsy sich immerhinter seinen Stuhl, und St. Cläre schaffte ihr auf die eine oder an-dere Weise Ruhe. Von ihm bekam sic manche Münze, die sic inNüssen oder Candiszucker anlegte, welche sic dann mit sorgloser Groß-muth an alle Kinder in der Familie vertheilte. Denn Topsy war,diese Gerechtigkeit muß man ihr widerfahren lassen, gutmüthig undfreigebig, und nur tückisch bei der Selbstvertheidigung.

So haben wir sie denn cingcführt, und sie wird von Zeitzu Zeit neben den andern Personen unsres Dramas ihre Rolle spie-le».

Einundzwanzigstes Kapitel.

Kentucky.

Unsere Leser werden nicht unwillig darüber sein, für eine kurzeZeit einen Blick aus Onkel Tom's Hütte auf der Kentnckyfarm zuwerfen, um zu sehen, wie es Denen ging, die er zurückgelaffen hatte.

Es war spät an einem Sommernachmittag, und die Thürcn undFenster des großen Wohnzimmers standen offen, um jeden kühlenSklaverei re. III. 8