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Hintere Ecke warf; denn man hatte zwei alte Lampen angezündct, um zuAllem besser sehen zu können, was man zu thun hatte,
„Das ist ein versteckter Mann," murmelten einige unter einander.Die Tvdtenweiber hatten indessen die oberflächlichsten Kleider vonder Leiche gethan, hoben sie dann ans, und trugen sie in das Gemachneben an, n»> sie vollends entkleiden zn können. Dann holten sie Wasserans den von dem heutigen Regen angefüllten Zisternen, machten in derKüche Feuer, um es zu wärmen, thaten es dann in eine Wanne, und ba-deten und wuschen mit demselben den Leichnam, der noch nicht starr war,und namentlich in der Wärme des Wassers die Glieder aufgclöset hernie-der hängen ließ. Als er rein war, legten sie ihn auf ein Tuch, und salb-ten ihn überall mit Salben, die sie zu diesem Zwecke mit sich herbei ge-bracht hatten. Dann rissen sie aus den offenen Schreinen und lasen vondem Boden ans, was da geblieben war, und kleideten die Leiche vollstän-dig an. Was nach diesem Geschäfte von Hüllen noch übrig gebliebenwar, packten sie zusammen und trugen cs nach Hause,
Die Leiche war wieder in das Gemach, in dem sie früher gewesenwar, herausgetragcn, und auf die Erde nieder gelegt worden, Deborahlag nun da, angekleidet wie das We,b eines armen Mannes, Es bilde-ten sich Gruppen, um in der Nacht zu wachen, die Todtenweibcr warenauch wieder zurück gekehrt, manche Menschen gingen in den nächtlichenTrümmerwegen zn Abdias Höhle ab und zn, und in dem Vorgemache,das nach Auswärts führte, klagten und heulten die Weiber, die um Lohnherbeigckommen waren.
Am andern Tage begrub Abdias sein Weib in dem steinernen Grabe,und zahlte die zwei versprochenen Goldstücke,
Sie hatte wenig Glück in dieser Ehe gehabt, und als cs angcfangcnhätte, musste sie sterben.
Die Nachbarn segneten sie mit ihren Lippen in das Grab hinein,als dasselbe mit den nämlichen Steinen geschlossen wurde, unter denenAron und Esther schliefe», und sagten: Abdias sei cs eigentlich gewesen,der sie um das Leben gebracht habe.