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„Steiget jetzt ei», Margarita," sagte ich, „morgen komme ich sehr,sehr bald zu Euch hinauf. Gute Nacht."
„Gute Nacht," antwortete sie, und wir drückte» uns sehr innig dieHände.
„Steige nur ein," sprach plötzlich der Obrist, der neben uns stand,„Ihr werdet recht glückliche Menschen mit einander sein."
Margarita warf sich an sein Herz, er hielt sie einen Augenblicksanft, und half ihr dann in den Wagen. Ich »ahm ihn bei der Hand,drückte sic und konnte nichts sagen, weil meine Augen voll Wasserstanden.
„So ist es also offenkundig geworden, daß diese zwei Brautleutesind, und Ihr dürft es unten bei dem Feste verkünden. Ich wollte csnoch ein wenig geheim halten, aber sie haben sich selber verrathcn," sagteder Obrist zu dem oberen Wirthe, der ein wenig weiter zurück stand, weiler von dem Tanzsaalc herauf gegangen war, um den Obrist zu dem Wa-gen zu geleiten.
„Das ist ein erfreuliches Ercigniß," sagte der Wirth, „das ist einerfreuliches Ercigniß."
„Jetzt gute Nacht, Doctor," sprach der Obrist zu mir, „und kommetmorgen bald zu uns hinauf."
„Gute Nacht," antwortete ich, und war ihm behülflich, wie er inden Wagen stieg.
Dann ging ich zu dein Thomas hinvor, und sagte ihm, daß er Achthabe, und vorsichtig fahre, damit den Freunden kein Unglück zufioßenkönne. Hierauf regte der Thomas die Zügel, sprach zu den Pferden, undsic liefen rasch mit dem Wagen in die obere Gasse hinein.
„Ich wünsche recht viel Glück, Doetor," sagte der Wirth, „ichwünsche recht viel Glück."
„Ich danke," antwortete ich, „ich danke. Aber Mann, das ist einWeib, welches ich erst verdienen muß."
„Ihr seid aber auch der rechte Mann zu ihr," sagte er, „und daswird eine Freude in der Gegend sein."
„Wird es," erwiedcrte ich, „nun so freut cs mich, und es thut mirsehr wohl, wenn man mir Margarita gönnet. Aber jetzt seid so freund-lich und lasset mir Euren Wagen richten, damit ich ebenfalls nach Hausefahren kann. Ich muß morgen sehr früh wieder fort."