Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
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beschloß. Ich hatte den ganze» Winter daran gezeichnet, um mein Vor-haben recht klar und reinlich darzustcllen, und cs dem Baumeister begreif-lich machen zu können. Ich konnte ebenfalls im Frühjahre den Bauschon ein wenig beginnen, in so ferne die Räume bestimmt, und Baube-dürfnissc herbcigeschafst wurden. Ich wollte dem Vater und den Schwe-stern mehrere recht schöne Stübchen Herrichten lassen.

Der Gregordubs hatte zwei Füllen, welche im Alter nur um wenigeTage verschieden waren, und welche so gleichmäßig schwarz waren, daßkeines auch nicht ein Einziges weißes Härchen besaß. Freilich war dieFarbe in der noch etwas vorherrschenden Wolle noch nicht anders, alsdunkel graubraun, aber sie zeigten, daß sie glänzend schwarze Pferdewerden würden. Ich kaufte ihm die Füllen ab, und wollte sie mir rechtvorzüglich für meine Zukunft erziehen. Ich nahm außer dem BubenThomas noch einen Gehülsen für ihn auf, und beide mußten mir aufdie Füllen sehen, aber die Ernährung und das sonstige Verfahren mitihnen besaht ich selber an. Für den Sommer wurde noch ein Nothstallfür sie erbaut, und für den Winter würde ich schon sehen, was zuthuu sei.

Der Bau konnte im Sommer schon sehr gefördert werden. Ichwollte im Zusammenhänge mit dem ganzen Plaue doch zuerst eine Stubefür mich vollständig fertig haben, daß ich noch im Winter darin wohnenkönnte, dann einen Stall, worin zuerst die drei Pferde ein Sicherheitwären, eine Hütte für Wagen und Schlitten, und dann jene Räume, diezu diesen Dingen noch nothwcndig wären.

Diese Einrichtung war im Herbste schon fertig.

Aber ehe der Winter einbrach, starb der Vater und starben die zweiSchwestern. Ich hatte ihnen nicht helfen können, wie sehr ich gewollt.Die gute Katharina war die letzte gewesen.

Die Hütte stand nun allein. Ich konnte sie nicht ansehen und dieSchwelle nicht überschreiten.

Obwohl ich wußte, daß die Mauern noch feucht waren, und obwohlich wußte, daß die feuchten Mauern schädlich sein können, ließ ich dochalle meine Sachen von der Hütte in die fertige Stube herab bringen, umda zu wohnen. Ich ließ die drei Pferde in den neugebauten Stall füh-ren, der Knecht Thomas mußte mit herab, der andere blieb in der Hütte,um die Kühe zu versorgen, die noch da waren, und das Kalb, welches