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Schlüssel in der Tasche habe, in den Feldern damit herum gehe. Wie erüberhaupt gerne baute, hatte er auch kurz darauf, als er den Zaun an-gefangen hatte, schon seine Freude daran, er nahm mehr Arbeitsleutc,ging täglich mehrere Male hinaus, ordnete alles an, sah zu, daß esrecht gemacht werde, und legte nicht selten Hand a», um den Leute» zuzeigen, was sie nicht wußten. Ich stand öfter bei ihm auf der Wiese,wenn ich ihn zu besuchen hinauf kam ; die verschiedenen Feuer rauchten,an denen die Pfähle angcbrannt wurden, und wir sprachen von mannig-faltigen Dingen. Als der Zaun fertig war, ging er freudig herum, riebnach seiner Art die Hände, und sagte: „Jetzt wird Keiner mehr hcrein-treiben. Ich hatte sehr Unrecht mit der Wiese. Da sieht man gleich,wenn man nicht das rechte Mittel wählt; da ist man genöthigt, in dieschiefen Folgen einzugehen, und wird in lächerliche Handlungen ver-wickelt. Nun ist Alles gut."
Auch die Wiese liebte er jetzt mehr, als früher, da er sich so langemit ihr beschäftigt hatte, und sie sah in den folgenden Jahren noch schö-ner und noch grüner aus, als in allen vorangcgangenen.
Seine Leute sagten, er werde durch solche Dinge sein Ansehen cin-büße», wenn er so schwach sei, wenn er sich mißbrauchen lasse, und wenner nicht ein Mal ein Beispiel der Strenge aufstelle; aber er büßte esnicht ein, und wurde vielmebr von Jedermann in der Gegend verehrtund geliebt. Seine Hausgenossen selber, wenn er lächelnd einen Fehlerverwies, und mit Gründen in denselben cinging, nahmen sich in Acht,daß sie in Zukunft diesen Fehler nicht mehr machten. Freilich machtensie dafür einen andern. Er war aber auch zuweilen in Fällen, wo cssein mußte, unbeweglich, und gab nicht nach, wenn man auch mehrereJahre an ihm Versuche machte So war cs der Fall mit der Siller-brücke. Kein Mensch kann eigentlich, wie es Niemand so weiß, wie ich,der ich zu meinen Kranke» auf allen Wegen herum muß, an dem Siller-bruche, wo sie auch aus Nachlässigkeit den Waldfiurz mit de» so vielenBlöcken und Steinen in das Thal niedergehen ließen, über den reißendenBach gelangen, der von dem oberen Walde herabgeht, Steine, Geröllemit führt, Holz und Schlamm wälzt, da ich ihn nach Regen wild undgelb mederhadern sah, als wollte er Alles zerreißen und zerschleuder» —kein Mensch kann eigentlich hinüber gelangen, wenn nicht in heißenSommern die Steine meistens trocken liegen und das Waldwässerlcin
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