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ferner Bemerkungen und Abhandlungen — auch ein Märchen war da— Erzählungen aus seinem Leben — Worte an uns Kinder — fernerei» morsches zerfallendes Kalenderblatt darauf mit zerflossener entfärbterTinte geschrieben stand: „Heute mit Gottes Segen mein geliebter erster
Sohn geboren."-Ich las in Vielem und cs däuchte mir, das Herz,
dem ich zwanzig Jahre nachgejagt hatte, sei gesunden: es ist das meinesVaters, der vor Langem gestorben war. Ich nahm mir vor, von diesenSchriften der Mutter nichts zu sagen, sondern sie in mein Denkbuch zulegen, und sic mir da auf ewig aufzubewahren.
Ich konnte nun in dem Liederbuch« nichts lesen — es klangen mirlängst vergessene Worte in den Thrcn, von denen mir die Mutter erzählthat, daß er sie einstens gesagt: „ich darf cs dem Knaben nicht zeigen,wie sehr ich ihn liebe." Ich ging in den Hof hinab und sah trotz desRegens, der niederströmte, auf jedes Brett, das er einst befestigt, auf je-den Pflock, den er einst eingeschlagen, und im Garten auf jedes Bäum-chen, das er gesetzt, oder sonst mit Vorliebe gehegt hatte. Die Kiste mitden Büchern des Doctors und mit den anderen Dingen hatte ich in meinZimmer hinab bringen lassen.
Als ich wieder in die Wohnung zurück kam, saßen die Mutter unddie Gattin noch immer in dem Hofstübchen beisammen, und redeten. DieMutter erzählte mir, wie so gut meine Gattin sei, daß sic nun schon solange hier sitzen und von allen Erdenklichen geplaudert haben, und daßsie gar nicht geglaubt hätte, wie eine Stadtsrau gar so gut, lieb undeinfach reden könne, als sei sie hier geboren und erzogen worden.
Spät am Abende, da sich die Wolken zerrissen hatten, und, wie esgewöhnlich in unserer Heimath ist, in dichten weißen Ballen über denWald hinans zogen, als schon im Westen hie und da die blassen goldenenInseln des heitern Himmels sichtbar wurden, und manche mit einemSternchen besetzt waren, saßen wir wieder Alle, auch der Stiefvater undder Schwager, die am Morgen weggefahren und nun wieder gekommenwaren, in der Wohnstube an dem großen Tische beisammen, man zün-dete nach und nach die Lichter an, und ich erzählte ihnen von meinemFunde. Kein Mensch in unserem Hause hatte von der Truhe gewußt.Die Mutter cntsann sich wohl, daß ein solches Ding, da wir noch kaumgeboren waren, immer auf der Diele gestanden, und daß alter Kram da-rin gewesen sei; aber wie es fortgekommen und was damit geschehen sei,