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ßen war die dunkle Nacht auf der Haide, an deren Saume die schwarzenWälder warteten, dunkle Menschen von einzelnen getragenen Lichternunterbrochen, bewegten sich auf der Haide, dichte Mensche», hell in denAngesichtern beleuchtet, standen um das glänzende Bauwerk, und feineStrahlen spannen sich ans dem Gewebe in die Räume hinaus. Da dieHerren von den Weinen tranken, wurden sic gesprächiger, und da dieGläser und Krüge in dem Volke viel herum gingen, sprach cs auch untersich und wurde heiter. Zuletzt, da an der Tafel Lebehoch ausgebrachtwurden aus Seine Majestät den Kaiser, aus alle wackeren Heerführer,auf den Grundherrn, auf jeden rechtschaffenen Mann und sämmtlicheschöne Frauen, da wurde die Freude allgemein, viele Gläser streckte» sich,von den Händen der Herren gehalten, bei dem Linncngcbäude des Speisc-saales heraus, um mit dem Volke anzustoßcu, und die Rufe auf dasGlück und die Gesundheit Aller, die cs gut mit uns meinen, und diewir lieben, tönte weit in die Nacht hinaus. Endlich wurde das Festaus, mau erhob sich von der Thfcl, um sich in das Jägerhaus zu bege-ben. Den Beschluß des Tages machte ei» schöner Zug von Fackeln, beiderem Schein sich die Herrrcn, von denen jeder eine Frau oder einJungfräulein führte, zu Fuße nach Obcrplan verfügten. Das gesammteVolk ging mit. Erst als die Schützen und Gäste ihre Herbergen gesucht,und man die Fackeln eine nach der andern ausgclöscht hatte, zerstreutesich die Menge und begab sich auf die verschiedenen Wege nach Hause.In dieser einsamen Gegend, wo selten andere Abwechslungen Vorkom-men, als die des Wetters, der Jahreszeiten, und fruchtbarer und un-fruchtbarer Jahre, wird, konnte man Vorhersagen, das Andenken an die-sen Tag nicht so leicht erlöschen, und Enkel und Urenkel werden sich vondem merkwürdigen Feste, das in dem Stegwaldc und in Vordcrstift einstgefeiert worden ist. erzählen.
Nach diesem Festtage sollten, wie cs ausgemacht worden war, meh-rere Zwischcntagc folgen, bis das zweite Jagen statt haben konnte.Diese Zwischentage sollten namentlich dazu dienen, daß der Grundherrmanche Orte und manche Werke und Anlagen besuchen und besehenkonnte, die er in dieser Gegend hatte, und zu denen er nicht so bald wie-der kommen würde. Seine Gäste könnten cs sich in dieser Zeit einrich-ten, wie sie wollten, und sich die Zeit mit Spielen, Herumgehen undandern Dingen, die sie crlustigten, vertreiben.