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auch noch andere Beschäftigungen, von den Menschen bedeutend hochgeschätzt, Künste, die sehr, sehr schmerzlich sein können, die ungemein,ganz ungemein schmerzlich sein können! "
Ich wußte nicht, was er bei diese» Worten immer an der Lampezu thun und umzudrchen hatte. Er batte dies auch in Wien öfters ge-than. Wenn wir so in seinem Zimmer etwa bei schlechtem Wetter bei-sammen saßen, stand er manchmal plötzlich auf, ging in dem Zimmer hi»und her, richtete etwas, das ohnehin recht stand, oder sah emsig bei demGlase des Fensters hinaus, obwohl nichts zu sehen war, weil draußeneine rabenschwarze Finsterniß lag. Es war gleichsam, als ob den Manneine Sorge, oder ein Kummer drücke.
Ich erkannte, daß ich jetzt eine unangenehme Saite in ihm berührthatte, und brach das Gespräch ab. Wir saßen eine Weile stumm nebeneinander, dann redeten wir von anderen Dingen. Er erzählte mir vondem Sec, beschrieb mir manche Punkte und Stellen an ihm, und thatdies mit solcher Liebe und Angelegentlichkeit, daß ich sah, daß er hiergeboren worden sei.
Während wir noch so sprachen, ging die Thür auf, und cs kam eineMagd und ein Mann herein. Die Magd war so, wie man sie in man-che» Häusern zu untergeordneten Diensten hat, und der Mann sah einemGärtner, oder so etwas Aehnlichcm gleich. Sie trugen Tischzeug, umden Tisch damit zu decken. Sie tbatcn den Teppich weg, stellten dieLampe seitwärts auf einen Kasten, deckten den Tisch für zwei Personen,stellten zwei Lichter darauf, und ließen die Lampe auf dem Kasten forttrennen.
Dann gingen sie wieder zur Thür hinaus.
Nach Kurzem brachte die Magd unsere Speisen, und der Mannbrachte das Getränke.
Wir hatten eine Suppe, guten Braten mit Sallat, eine Flaschevortrefflichen Weines und sehr frisches Wasser.
Das Abendessen hatte nichts Armes oder Bettelhaftcs an sich.
Als wir cs verzehrt hatten, kamen wieder die zwei nämlichen Men-schen, und räumten ab. Sie trug das Geschirr und er die übrigen Eß-geräthe fort. Zuletzt breiteten sie wieder den Teppich über den Tisch,stellten die Lampe darauf, und verließen uns.