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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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schon auf dem Erdball Vollendeter!» lnr Ewigen cntgegenrcifenkann, gleichwie ja der Erdball selber nicht mehr der Gewesene,sondern in den aus Ewigkeit hervorgctretencn Zeiten, vollendeterin Fülle des Rcichthnms geworden ist.

Nein, der Mcnschcngeist ist kein an den Felsen des Erdsternsgefesselter Prometheus! Er, in unsichtbarer Seclenhüllc warund ist und wird sein andrer Welten Genosse, die insgesainmt,Monden mit Erden, Erden mit Sonnen, Sonnen mit Ursonnen,magnetisch, elektrisch, leuchtend, im engen Wechselverkehr, im All-Leben, All-Seelischen schweben. Wohl ist diese Erdenwelt schön:aber ist sie die schönste unter allen Welten, welche uns aus uner-meßlichen Fernen, anwinken? Wohl ist die seelische Hülle desGeistes wunderbar: ist sie aber schon das Wunderbarste? Mag dieUrsecle des Alls nichts Wunderbareres aus sich zeugen. Wohl istdas Licht des Bewußtseins ein Helles, in welchem der Geist überdem Dunkel der Natur leuchtet: aber ist es das hellste, in welchemüber uns andre Wesen Gottes glänzen? Es dnrchzittern denGeist Ahnungsstrahlcn eines verklärter» Gottesreichs. Wie, wennihm in Gott und Ewigkeit noch eine hellere Leuchte, als Vernunft,wird im Allerhciligstcn, selig sind, die schon hienieden reinen,geheiligten Herzens sind; denn sie werden Gott schaun!

Ich suche Dich, mein Vater, nun nicht länger;

Zm Erdcnstaubc nicht mehr Gott!

Dein Weltall ist mein Haus;

Und deine Ewigkeiten

Sind meine Zeiten,

Und die da waren, leben;

Und die noch kommen, sind.

Ein Gott ist nur;

Sein Name Liebe, Weisheit und Erbarmen: