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Nebcrblcibsel höchst einfacher Scethicrche»; später nach nnd nachderen mehrere, mannigfaltigere und künstlicher gebaute; dann er-schienen die Jahrhunderte der riesigen Kränter nnd »ngehcucrnThicrwcscn. Es waren die wilden JünglingSzcitcn nnsers Wclt-balls. Und lange nachher, nachdem sie vergangen waren, entfal-tete sich das Urlcbcn in jener Fülle, Verschiedenheit nnd Pracht,die wir schon seit sechs Jahrtausenden bewundern. Aber auch tmReich der Pflanzen nnd Thicre herrscht der nämliche Gleichlaufund EntwickelnngSgang zwischen den Gattungen beider, von dengrünen, fast gliederlosen Schleimmasscn der Trcmcllen, nnd vonden gallertartigen, Punkten ähnlichen, Monaden nnd Colpodcnund andern beseelten Ansgnffthierchen, bis empor zu den edclnBlüten nnd Frnchtbänmcn nnd jznm menschenartigen Troglodytcndes inncrn Afrika's.
Der Mensch erschien zuletzt; — ein höheres Wesen. SeinIch ist der gottdenkcndc Geist. Und diesen Geist umkleidete dieNatur mit dem Köstlichen aller ihrer Wirksamkeitssphären; miteinem Leibe, in welchem sie sich gleichsam zu seinem Werkzeuge,zu seiner Dienerin, ihn zu ihrem Gebieter, zu machen schien.
Aber auch der Menschengeist wieder erkennt, in seinem kurzenDasein ans dem Erd-Stern , denselben EntwickelnngSgang, welchendie Natur selbst hält.
Das nengcborne Kind ist, seinem Leben nnd Seelischen nach,ein mit dem mütterlichen nahe Verwandtes nnd Verbundenes,Stoff von Stoff der Mutter, Leben von ihrem Leben, Seele ihrerSeele. In gleichem Vcrhältniß aber, wie das junge Geschöpf,mit fremden Stoffen nnd Kräften, zugleich ein der Mutter frem-des Leben und Seelisches ans dem Rcichthnm der Natur cinsaugt,löset sich allgemach jener Verband. Dann wird das wachsendeLeben die erste Amme nnd Erzieherin der Seele; weckt dieselbedurch seine Triebe nnd Instinkte ans dem Schlummer; und diese,